
Nach langwierigen Planungen und intensiven Bemühungen konnte die Sanierung der Klosterallee in Knechtsteden erfolgreich abgeschlossen werden. Die Straße zwischen dem Klosterhof und dem barocken Torhaus präsentiert sich nun wieder in einem ansehnlichen und vor allem verkehrssicheren Zustand.
„Wir freuen uns sehr, dass dieses lange erwartete Vorhaben nun endlich erfolgreich umgesetzt werden konnte. Die Sanierung der Klosterallee war dringend notwendig. Besonders erfreulich ist, dass wir gemeinsam mit den Spiritanern, dem Rhein-Kreis Neuss und der Stadt Dormagen eine tragfähige Lösung für die Finanzierung und Umsetzung gefunden haben. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Attraktivität des Missionshauses Knechtsteden“, berichtet Stephan Großasteinbeck vom Vorstand des Fördervereins für das Missionshaus Knechtsteden e. V.
Lindenallee im Kloster Knechtsteden - vom Torhaus bis zur Basilika
Große Freude beim Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden e. V.: Ein lange erwartetes Projekt ist endlich Wirklichkeit geworden. Der schlechte Zustand der Klosterallee war in den vergangenen Jahren immer wieder Anlass für Gespräche und Nachfragen. Auch der Vorstand des Fördervereins wurde regelmäßig auf die dringend notwendige Instandsetzung angesprochen. Im Missionshaus der Spiritaner in Knechtsteden war man sich ebenfalls der Bedeutung einer umfassenden Sanierung bewusst.
Lange Zeit wurde versucht, die zunächst auf rund 180.000 Euro geschätzten Kosten für die Maßnahme aufzubringen. Was vielen möglicherweise nicht bekannt ist: Bei der Klosterallee handelt es sich um eine reine Privatstraße. Die Spiritaner, vertreten durch die Klosterverwaltung, übernahmen schließlich die weiteren Planungen. Nach Vorlage des letzten Angebots der beauftragten Baufirma belaufen sich die Kosten für die Gesamtmaßnahme auf rund 162.000 Euro.
Erfreulicherweise ist es gelungen, mit dem Rhein-Kreis Neuss und der Stadt Dormagen zwei wichtige Förderpartner für das Vorhaben zu gewinnen. Beide haben entsprechende Zuwendungsbescheide erlassen. Die Fördermittel belaufen sich jeweils auf 37,5 Prozent der Gesamtkosten. Die Förderung durch den Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Dormagen ist dabei jeweils auf maximal 67.500 Euro begrenzt.
Den verbleibenden Eigenanteil der Spiritaner wird der Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden e. V. übernehmen. Dieser wird nach derzeitiger Schätzung rund 40.500 Euro betragen.
Mit dieser finanziellen Unterstützung möchte der Förderverein die Spiritaner bei der wichtigen Sanierungsmaßnahme entlasten und zugleich einen nachhaltigen Beitrag zum Erhalt und zur Attraktivität des Missionshauses Knechtsteden leisten.
Lindenallee im Kloster Knechtsteden - vom Torhaus bis zur Basilika
Nach intensiven und teilweise langwierigen Planungen konnten die eigentlichen Sanierungsarbeiten schließlich während der Herbstferien durchgeführt werden.
Zunächst wurde die alte Fahrbahndecke bis zu einer Tiefe von rund 20 Zentimetern abgetragen. Anschließend erhielt die Straße einen neuen Unterbau. Als letzter wesentlicher Arbeitsschritt wurde die neue Asphaltdecke aufgebracht.
Am 31. Oktober 2026 wurden die letzten Arbeiten abgeschlossen. Seitdem präsentiert sich die Klosterallee wieder in einem verkehrssicheren und ansehnlichen Zustand. Am 2. November 2026 wird die Straße wieder für den Verkehr und die Besucherinnen und Besucher der Klosteranlage freigegeben.
Damit findet ein lange erwartetes Vorhaben einen erfolgreichen Abschluss.
Unser besonderer Dank gilt allen, die zur Verwirklichung dieses Projekts beigetragen haben. Wir freuen uns sehr, dass durch das konstruktive Zusammenwirken der Spiritaner, des Rhein-Kreises Neuss, der Stadt Dormagen und unseres Fördervereins diese wichtige Sanierungsmaßnahme realisiert werden konnte.
Die gelungene Zusammenarbeit zeigt einmal mehr, was durch gemeinsames Engagement und die Bündelung von Kräften erreicht werden kann. Davon profitieren nicht nur die Spiritaner und das Missionshaus, sondern auch die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Klosteranlage Knechtsteden.